Stammtisch diskutiert 3-Drucker für Schulen

Der nächste Diskussions-Stammtisch der Piratenpartei, Kreisverband  Groß-Gerau, findet am Dienstag, den 26. Juli, ab 19.30 Uhr im Restaurant in der Stadthalle in Gernsheim statt.
 
Thematisiert werden sollen unter anderem 3D-Drucker für Schulen. Vor zwei Monaten wurde in Dubai ein voll funktionsfähiges, 250 Quadratmeter großes Haus per 3D-Drucker ausgedruckt. Der Druck der Teile dauerte 17 Tage, der Zusammenbau zwei  Tage. Nach Auffassung von Kreistagsmitglied Christian Greb sollten Schulen möglichst nah am Stand von Forschung und Anwendung von Wissen sein. "Dazu gehört auch, dass Lehrer und Schüler sich in Bereiche vorwagen, die relativ neu sind, wie etwa dem 3D-Druck". Gerade das dafür notwendige Eigenengagement über das Normalmaß hinaus, etwa bei Projektwochen, fördere Lernende besonders gut und sorge dafür, dass Lehrende auch wieder zu Lernenden werden. "Ein probates Mittel gegen zu viel Routine und damit einhergehende Langweile", so der politische Geschäftsführer Gernot Köpke. "An Universitäten ist es darüber hinaus weit verbreitet, dass sich Lehrende auch als Teil einer Lerngemeinschaft verstehen". "Irgendwelche Sonderteile kann jede Schule gebrauchen", meint der von Geburt an blinde Pirat Malik El Yahiaoui. "In der Blindenschule bauten wir damit 3D-Straßen-Modelle zum Ertasten von Wegen."
 
 

PIRATEN-Stammtisch diskutiert BREXIT und Chancen der Krise

Der  Kelsterbacher PIRATEN-Stammtisch des  Kreisverbandes Groß-Gerau findet  am Dienstag, 12. Juli, ab 19.30 Uhr  in der Gaststätte Dickworz,  Potsdamer Weg 1, statt.
Wie üblich werden aktuelle politische Themen wie der BREXIT diskutiert. Großbritannien hat denkbar knapp den EU-Austritt beschlossen. Betrachtet man die regionalen  Abstimmungsergebnisse, wollen weder Nordirland noch Schottland raus und könnten die Unabhängigkeit anstreben. Auch stellt sich die Frage, wie die Jugend damit umgeht, dass die Älteren sie überstimmt haben, "obwohl hauptsächlich die Jugend die Folgen dieser national-egoistischen Engstirnigkeit auszubaden hat", so der Politische Geschäftsführer der Piraten Gernot Köpke. "Es wäre auch denkbar, dass Großbritannien, ähnlich Norwegen, einen Sonderstatus erhält. Die negativen Folgen wären weit geringer. Die Norweger zahlen dafür jährlich etwa 360 Mio. Euro an wirtschaftsschwache EU-Staaten. 
Ob Island als Nächstes den EU-Beitritt beantragt und auch die neu erarbeitete, seit 2012 fertige, moderne Verfassung freigegeben wird, hängt, so Köpke, auch davon ab, ob die Piratenpartei auf Island die Umfragewerte von 25-40% bei den anstehenden Neuwahlen realisieren kann und die stärkste Fraktion stellen wird.

Mehr Demokratie wagen - BREXIT, BGE, Island und eine neue Chance auf EU-Reformen

 - Piratengedanken von Pirat Gernot Köpke (Piratengedanken sind nicht unbedingt eine Position der Piratenpartei, sondern eine Meinungsäußerung des jeweiligen Autors) -

Großbritannien hat mit fast 52% in einer Volksabstimmung den Austritt aus der EU beschlossen. Betrachtet man die regionalen Abstimmungsergebnisse, wollen nur England und Wales mehrheitlich aus der EU raus. Ob Nordirland und vor allem Schottland folgen werden oder die Unabhängigkeit anstreben, ist die große Frage. Besonders der ältere Generation Großbritanniens (in Umfragen 2/3 gegen EU-Verbleib) sind die britischen EU-Extrawürste nicht mehr genug [englische Hot-Dogs sind echt ekelig, ich war mal 1982 dort ;-)].

Auch wenn es zu begrüßen ist, dass die Bevölkerung per Volksabstimmung in einer in GB seit Jahrzehnten so umstrittenen Frage nun selbst entscheiden konnte, ist dies für alle Beteiligten in der EU ein schlechtes Ergebnis, sowohl ökonomisch als auch kulturell. Dies ist allerdings kein Grund zur Resignation. Vielmehr sollten man nun die Chance nutzen, den Bremsklotz in der Weiterentwicklung der EU los zu sein.

Stammtisch diskutiert Kreistags-Live-Stream

Der nächste Diskussions-Stammtisch der Piratenpartei, Kreisverband Groß-Gerau, findet am Mittwoch, den 29. Juni, ab 19.30 Uhr im Ristorante Da Giulio in der Einsiedlerstraße 1 in Gernsheim statt. 
 
Diskussionsthemen werden u.a. der Ausbau der Direkten Demokratie (nach Brexit neue Chance für EU-Demokratie-Reformen) und der Transparenz politischen Handelns im Kreis Groß-Gerau sein. Neben der Möglichkeit, Bürger-Anträge an den Kreistag via Internet Hürdenarm, schnell und auf Wunsch auch anonymisiert durch die Plattform "OpenAntrag.de" einzureichen, sollen die Kreistagssitzungen in Zukunft idealerweise per Live-Stream am PC mit verfolgbar sein. Sofern dem nicht rechtliche Hürden entgegenstehen, sollten diese Aufnahmen archiviert werden und jederzeit öffentlich abrufbar sein. 
Als weiteren Schritt soll den Bürgern eine interkommunale Online-Hinweiskarte zur Verfügung gestellt werden auf der man der Verwaltung ortsbezogene Hinweise geben kann. Ob entdeckte Tierkadaver, Müllablagerungen oder kaputte oder gar überflüssige Verkehrsschilder, alles soll mit ein paar Klicks dokumentierbar sein, idealerweise auch per Handy und mit Foto. Diese Problemfokussierung durch hilfreiche Bürger soll vom Kreis koordiniert werden, da die korrekten Verwaltungs-Zuständigkeiten bisweilen schwer zu erkennen sind. Pirat Marco Holz programmiert gerade ein Modell, das es im Diskurs auszufeilen gilt.
Wie immer sind alle Bürger herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und sich zum Wohl der Gesellschaft aktiv einzubringen. "Frei nach dem Motto: Reden ist Gold, Handeln Platin", so der Politische Geschäftsführer der Kreis-Piraten, Gernot Köpke, mit einem Augenzwinkern.

PIRATEN-Stammtisch heute in Groß-Gerau!

Wir treffen uns heute, am Dienstag, den 14.6.2016, um 20 Uhr im Kulturcafè Groß-Gerau am Marktplatz in der mexikanischen Gaststätte. Wegen der Fraktionssitzung davor in GG diesmal also nicht in Kelsterbach um 19.30 Uhr!

Wer vorher zur Sitzung ins Landratsamt kommen will: Start ist um 18.30 Uhr. Dort wird der Fraktionsvertrag unterschrieben.

Echo berichtet ausführlich über OpenAntrag

In der Printversion vom Samstag, den 11.6.2016 findet sich auch ein positiver Kommentar.

http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/kreis-gross-gerau/pe...

OpenAntrag - Mehr Bürgerbeteiligung, mehr direkte Demokratie, mehr Transparenz

In einigen Tagen können Bürger des Kreises Groß-Gerau (auch anonym) in minuenschnelle einer spontanen Eingebung folgend online Vorschläge für Anträge im Kreistag einstellen. Pirat Chris Greb bzw. die Fraktion Offene Liste/Linke, der er sich offiziell am Dienstag durch Ratifizierung des Fraktionsvertrages anschließt, werden die Ideen in die jeweiligen Gremien oder Ausschüsse einbringen. Den Bürgern soll damit die direkt politische Mitsprache ermöglicht werden und das ohne irgendwelche künstlichen Hürden oder großen Zeitaufwand. OpenAntrag soll die Hemmschwelle senken, sich politisch einzubringen. Ein Antrag dort muss nicht perfekt ausgearbeitet sein und den Anforderungen des parlamentarischen Betriebs genügen. Er darf auch (legasthenikerfreundlich) vor Rechtschreibfehlern nur so wimmeln, Hauptsache der Grundgedanke kommt rüber ;-)

Alle eingebrachten Anträge werden dabei auf der Webseite openantrag.de aufgeführt. In einem transparenten Prozess sollen die Fortschritte bei der Bearbeitung eines Antrages dargestellt werden – also ob ein Antrag bereits bearbeitet wird oder über das Ergebnis, wenn der Antrag eingebracht wird. Zusätzlich können Nutzer andere Anträge kommentieren oder Vorschläge unterbreiten. Trollanträge und Anträge, die unserem „politischen Selbstverständnis“ diametral gegenüber stehen, werden wir freilich nicht weiter verfolgen. "Braunes Geblubber" kann man sich also sparen ;-)

Koalitionsvertrag mit orangen Tupfern

Der Text der Koalitionsvereinbarung von SPD, GRÜNE, Link/Offene Liste und PIRATEN für den Kreis Groß-Gerau 2016-2021: Koalitionsvertrag-2016-2021.pdf

Unterschrieben wurde am Donnerstag, den 12. Mai im Turmzimmer vom Schloß Dornberg im Beisein der zahlreich vertretenen Presse. (Fotos: Christian Hufgard)

PIRATEN-Stammtisch diskutiert am Dienstag Kreiskoalition

Der Kelsterbacher PIRATEN-Stammtisch des  Kreisverbandes Groß-Gerau findet am Dienstag, den 10. Mai, ab 19.30 Uhr  in der Gaststätte Dickworz, Potsdamer Weg 1, statt. Wie üblich werden  bei dem für alle offenen Treffen aktuelle politische Themen diskutiert. 
So etwa der Stand der Dinge bezüglich der angefochtenen Kommunalwahl in Kelsterbach. Pirat Christian Hufgard wird die Frage aufwerfen, ob griechische Frauen in Kelsterbach keine  Post erhalten, wie es die Ausführungen des Wahlleiters nahe legen: Er hatte in seinem Bericht zu den Auffälligkeiten bei der Kommunalwahl  erklärt, dass " bei griechischen Haushalten das Problem besteht, dass  Ehepaare nicht den gleichen Nachnamen haben und auf den Briefkästen in  der Regel nur ein Name steht". Aus dem Grund habe eine Griechin, die  Listenkandidatin der SPD ist, bei der Zustellung der Wahlunterlagen  geholfen. Sie habe aber  bestätigt, dass es dabei zu keiner Einflussnahme  gekommen sei.  Diese und weitere Passagen aus der Aktennotiz des Wahlleiters werden die  Piraten auf ihrem Stammtisch in Kelsterbach ausführlich diskutieren. 
Natürlich wird auch die für den 12. Mai angesetzte Unterzeichnung (16.30 Uhr, Schloss Dornberg) des rot-grün-rot mit orange getupften Koalitionsvertrags auf Kreisebene eine wichtige Rolle spielen, dem die Piraten in einer Mitgliederbefragung einstimmig zustimmten.

Rot-Grün-Rot-Orange Koalition?

Der  nächste Stammtisch der Piratenpartei, Kreisverband Groß-Gerau, findet  am Mittwoch, den 27. April, ab 19.30 Uhr im Ristorante Da Giulio in der  Einsiedlerstraße 1 in Gernsheim statt.
Diskussionsthema werden u.a. die konkrete Arbeit von Kreistagspirat Christian Greb als Teil der Fraktion "Die Linke.Offene Liste" sein und der Stand der Gespräche zu einer möglichen Kooperation oder Koalition mit SPD und GRÜNEN, die dann über eine hauchdünne Mehrheit von einem Sitz verfügen würde, was insbesondere für einen verläßlichen Haushaltsplan wichtig ist. Thema wird auch der weitere Ausbau des Freifunkes sein. "Hier haben wir aktuell die bald eröffnenden Freibäder im Blick", so Pirat und Freifunkaktivist Marco Holz aus Erfelden. Der politische Geschäftsführer Gernot Köpke will außerdem die Frage aufwerfen, inwieweit 3D-Drucker für alle Schulen sinnvoll sind, um frühen Anschluß an Zukunftstechnologien zu ermöglichen, die sich ideal für fachübergreifende Projektarbeit eignen und einen umfassenderen Vorschlag zu einer Umgehung für Dornheim, sowie Wallerstädten, Berkach, Dornberg und Esch präsentieren, den man noch rechtzeitig zur Einspruchsfrist beim Bundesverkehrswegeplan einreichen könnte. Die jetzige Planung wurde dort wegen des nicht mehr passenden Kosten-Nutzen-Faktors entpriorisiert.
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